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Arbeitslosigkeit / Arbeitslosenzahlen Magdeburg

Arbeitslosigkeit in Magdeburg im Überblick

Dieser Artikel nennt die Arbeitslosenquote und die Zahl der Arbeitslosen in Magdeburg und vergleicht sie mit Sachsen-Anhalt und dem Bund. Dazu kommen die Entwicklung seit 2023 und ein Blick auf die Branchen der Stadt. Die Zahlen zur Stadt gelten für die kreisfreie Stadt Magdeburg, nicht für den ganzen Bezirk der Agentur für Arbeit Sachsen-Anhalt Nord.

Stand der Angaben: September 2026 (Berichtsmonat der Bundesagentur für Arbeit, veröffentlicht am 30. September 2026), Quellen am Ende des Artikels.

Arbeitslosenquote und Arbeitslose im September 2026

Im September 2026 waren in der Landeshauptstadt Magdeburg 12.066 Menschen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag bei 9,2 Prozent. Das waren 331 Arbeitslose mehr als im September 2025. Damals lag die Quote bei 9,1 Prozent.

Zum Vergleich: In Sachsen-Anhalt lag die Arbeitslosenquote im selben Monat bei 8,0 Prozent, in Deutschland bei 6,4 Prozent. Magdeburg liegt damit über dem Landeswert und über dem Bundeswert.

Gemeldet waren im September 2026 in Magdeburg 2.945 Arbeitsstellen, 249 weniger als ein Jahr zuvor. Die meisten davon kamen aus den fertigungstechnischen Berufen (422), den Verkehrs- und Logistikberufen (402) und den Bau- und Ausbauberufen (374).

Entwicklung seit 2023

Die Arbeitslosenquote ist in Magdeburg in den vergangenen drei Jahren gestiegen. Jeweils im September lag sie bei 8,7 Prozent (2023), 8,8 Prozent (2024), 9,1 Prozent (2025) und 9,2 Prozent (2026). Die Zahl der Arbeitslosen stieg in dieser Zeit von 10.952 auf 12.066. In Sachsen-Anhalt stieg die Quote im selben Zeitraum von 7,4 auf 8,0 Prozent. Die Regionalseite der Statistik reicht bis September 2023 zurück.

Branchen und Arbeitgeber in Magdeburg

Magdeburg ist eine alte Industriestadt: Die Chronik der Stadt verzeichnet für 1855 die Gründung einer Maschinenfabrik und Eisengießerei durch Hermann Gruson in Buckau. Im Rückblick spricht die Stadt von der „Stadt des Schwermaschinenbaus“. Heute zählt sie im Maschinen- und Anlagenbau rund 60 Unternehmen mit etwa 11.000 Beschäftigten (Angabe ohne Jahr, abgerufen im Oktober 2026).

Als weitere Schwerpunkte nennt die Stadt unter anderem die Logistik, die Gesundheitswirtschaft sowie Kreislaufwirtschaft und Umwelttechnologie. Für die Logistik verweist sie auf die Autobahnen A2 und A14 und auf den Hafen am Schnittpunkt von Elbe, Mittellandkanal und Elbe-Havel-Kanal. In der Umweltbranche nennt sie unter anderem das Müllheizkraftwerk Rothensee, die Städtischen Werke Magdeburg und die Enercon-Gruppe.

Nach Magdeburg pendeln 45.912 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, 32.660 pendeln aus der Stadt in einen anderen Kreis. Die meisten Einpendler kommen aus dem Landkreis Börde, dem Salzlandkreis und dem Jerichower Land (Presseinfo der Agentur für Arbeit vom 21. April 2026).

Agentur für Arbeit und Jobcenter bieten Beratung und Qualifizierung an. Bildungsträger mit Standort in Magdeburg sind zum Beispiel die DAA und das Institut für Berufliche Bildung (IBB).

Wo die aktuellen Monatszahlen stehen

Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht die Zahlen jeden Monat neu. Du findest sie auf der Regionalseite Magdeburg der Statistik der Bundesagentur für Arbeit.

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Quellen